Eingewöhnung in die Clara-Fey-Tagesstätte Schongau

Wie ein zweites Zuhause


Der Übergang vom Elternhaus in die Kita ist sowohl für die Kinder als auch für die Eltern ein großer Schritt. Unser Ziel ist es, die Eingewöhnung so individuell und schonend wie möglich zu gestalten. In den ersten Lebensjahren gehen wir vor allem auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes beim Abschiednehmen ein. So erleichtern wir den Loslösungsprozess. Diese Übergänge sind einschneidende und bleibende Erfahrungen, die unterschiedlich bewältigt werden. Je mehr Unterstützung das Kind von Eltern und Erziehern erhält, desto leichter fällt die Eingewöhnung. Neben der Eingewöhnung in Kinderkrippe und Kindergarten wird auch die Eingewöhnung in den Schülerhort von unseren Erziehern aktiv mitgestaltet und begleitet.

Eingewöhnung Krippe

Übergang Elternhaus – Kinderkrippe

Die Eingewöhnungsphase dauert vier Wochen. Schritt für Schritt löst sich das Kind, unterstützt von der jeweiligen Bezugserzieherin, von Mutter oder Vater.

1. Schritt
Das Kind kommt gemeinsam mit Mutter oder Vater für rund zwei Stunden in die Krippe. Es lernt die Bezugserzieherin, die anderen Kinder, die Spielmöglichkeiten und den Tagesablauf kennen.

2. Schritt
Sobald das Kind Vertrauen in die Bezugserzieherin und die neue Umgebung entwickelt hat, verlassen Mutter oder Vater für immer längere Zeiträume den Gruppenraum.

3. Schritt
Wenn das gut funktioniert, bleibt das Kind bis zu zwei Stunden alleine in der Krippe und die Eltern gehen nach Hause.

4. Schritt
Schafft das Kind den Vormittag gut alleine, werden nach und nach Mittagessen und Schlafen dazu genommen.

Übergang Elternhaus – Hort

Unsere Kinder sind schon Schulkinder. Dementsprechend sind die Nachmittage im Hort mit Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangeboten zunächst anstrengend. Wir ermutigen die Kinder, ihre eigenen Stärken zu entdecken. Um den Start nicht so schwer zu machen, können die neuen Hortkinder in der letzten Ferienwoche bereits ein paar „Schnuppertage“ im Hort verbringen und schon Freunde finden.

Eingewöhnung Kindergarten

Übergang Elternhaus – Kindergarten

Der erste Kontakt zwischen Erziehungsberechtigten, Betreuungspersonen und Kind findet meist in einem Aufnahmegespräch statt. Hier stimmen wir mit den Eltern die Form der Eingewöhnungsphase individuell ab.

Wichtig ist eine den Bedürfnissen des einzelnen Kindes angepasste und behutsame Eingewöhnungsphase, in der sich eine vertrauensvolle Beziehung zur „Bezugserzieherin“ sowie der gesamten Gruppe aufbaut.